Forschung und Praxis
Unsere Forschung bildet die wissenschaftliche Grundlage des Instituts für Arbeitssucht und Personalrisiken. Seit 2005 untersuchen wir die Entstehung, Dynamik und organisationalen Auswirkungen von Arbeitssucht sowie die strukturellen Bedingungen, die risikobehaftete Arbeitsverhaltensmuster begünstigen.

Wissenschaftliche Leitung
Die wissenschaftliche Leitung des Instituts liegt bei Prof. Dr. Ulrike Emma Meißner. Ihre Forschung zu Arbeitssucht als Personalrisiko sowie nachhaltigen Personalprozessen bildet die Grundlage des Instituts. Sie verbindet langjährige wissenschaftliche Expertise mit umfassender Praxiserfahrung in Personalmanagement, Organisationsentwicklung und internationalem HR-Consulting.
Prof. Dr. Meißner war und ist in verschiedenen Funktionen in Wissenschaft und Praxis tätig, darunter als Professorin für Human Resources Management, Hochschuldozentin, Studiendekanin sowie als Personalleiterin in einem internationalen Industrieunternehmen. Diese Kombination aus Forschung, Lehre und operativer Personalarbeit prägt den interdisziplinären Ansatz des Instituts und die Entwicklung von UME Work S.E.N.S. als wissenschaftlich fundiertem Diagnostik-Instrument.

Forschungsschwerpunkte
01
Arbeitssucht als Personalrisiko
Wir erforschen Arbeitssucht als organisational relevantes Personalrisiko, das Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Teamdynamiken beeinflusst. Unser Ansatz betrachtet Arbeitssucht nicht als rein individuelles Verhalten, sondern als Zusammenspiel aus persönlichen Ressourcen, Arbeitsorganisation und kulturellen Erwartungen.
02
Nachhaltiges Personalprozessmodell
Auf Grundlage unserer Forschung haben wir ein nachhaltiges Personalprozessmodell entwickelt, das soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit integriert. Es zeigt, wie Personalprozesse gestaltet werden können, um Risiken zu reduzieren, Arbeitsfähigkeit zu stärken und verantwortungsvolle Organisationsentwicklung zu ermöglichen.
03
UME Work S.E.N.S. als diagnostische Klammer
Unsere Forschung mündete in der Entwicklung von UME Work S.E.N.S., einem wissenschaftlich validierten Instrument zur organisationalen Diagnostik. Es verbindet die drei zentralen Dimensionen unserer Forschung: Arbeitsverhalten, strukturelle Bedingungen und Arbeitsfähigkeit. Work S.E.N.S. dient als methodische Grundlage für Risikoanalyse, Prävention und Prozessgestaltung.
Von der Forschung in die Praxis
Wir übersetzen wissenschaftliche Erkenntnisse in praxistaugliche Instrumente, Beratungsansätze und Prozessmodelle. Unsere Arbeit unterstützt Organisationen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, strukturelle Ursachen zu verstehen und nachhaltige Veränderungen einzuleiten. Forschung und Praxis greifen dabei ineinander: empirische Erkenntnisse fließen in die Entwicklung neuer Tools ein, während Praxiserfahrungen die Forschung weiter schärfen.
Praxisrelevanz für Organisationen und Mitarbeitende
Unsere Forschung ermöglicht Organisationen und Mitarbeitenden:
• Risiken und Belastungen frühzeitig sichtbar zu machen,
• strukturelle Einflussfaktoren zu identifizieren,
• nachhaltige Personalprozesse zu gestalten,
• Arbeitsfähigkeit langfristig zu sichern,
• eine gesunde, faire und verantwortungsvolle Arbeitskultur zu entwickeln.
Damit leisten wir einen Beitrag zu Arbeitswelten, die ökonomisch tragfähig, sozial gerecht und ökologisch verantwortungsvoll sind.
